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Saison 2002
-2003 Trainer: Georg Kreß | |
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Die Saison
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Gleich am ersten Spieltag setzten die Männer von Georg Kreß ein dickes Ausrufezeichen hinter das anvisierte Unternehmen Aufstieg, indem sie im Rheydter Grenzlandstadion vor rund 400 mitgereisten Wuppertalern bei einem deutlichen 5:1-Auswärtssieg überhaupt nichts anbrennen ließen. Ähnliche Bilder gab es beim ersten Heimspiel gegen den ebenfalls aufstiegsambitionierten Ligakonkurrenten Schwarz Weiß Essen, denn auch hier konnte ein Sieg verbucht werden. Der auf dem Spielfeld entzündete Funke sprang nun auch auf die sich zunehmend füllenden Ränge über, denn waren es gegen Rheydt noch 400 mitgereiste Fans, so fanden sich beim bergischen Derby bei Union Solingen unter 5500 Zuschauern bereits 2000 Wuppertaler in der Gästekurve ein. Aufgrund einer großartigen Abwehrleistung von Union Solingen kam der WSV über ein 1:1 zwar nicht hinaus, doch aufgrund seines hervorragenden Offensiv-Fußballs war die Stimmung auf den Rängen grandios und unterm Strich konnten beide Teams mit einem Punkt zufrieden sein. Von einem Derby ging es zum nächsten. Bereits eine Woche später empfing der WSV den Stadtrivalen Borussia Wuppertal am Zoo. Vor 2500 Zuschauern musste man sich auch diesmal mit einem Unentschieden (2:2) begnügen, das jedoch durch ein Tor des Monats versüßt wurde. Jean-Louis Tavarez hieß der Torschütze, der nach einer Ecke einen lehrbuchmäßigen Fallrückzieher im Tor der Gäste unterbringen konnte. Für etwas Aufregung und Missmut sorgte eine Meldung in den Medien, der finanziell gebeutelte Rheydter SV müsse in der laufenden Spielzeit Insolvenz anmelden. Dies traf im Nachhinein auch zu, doch unbeeindruckt davon trat der WSV beim nächsten Meisterschaftsspiel in Ratingen auf. 0:4 hieß es am Ende aus Sicht der Germania und die Wuppertaler waren wieder auf Meisterschaftskurs. Zum Duell an der Tabellenspitze des Ersten gegen den Zweiten kam es gleich am 7. Spieltag der Saison, als der WSV ins Kölner Südstadion zur Fortuna reiste. Dort konnten die Wuppertaler ihre Erfolgsserie in Form eines 2:0-Sieges fortsetzen und damit den rot-blauen Anhang für seine tolle Unterstützung belohnen. Etwa 500 Anhänger hatten ihre Mannschaft frenetisch gefeiert. Das nächste Derby am Zoo gegen Velbert endete dann allerdings, wie schon die vorherigen bergischen Duelle, mit einem Unentschieden. Über ein 0:0 kamen beide Mannschaften nicht hinaus. Auch eine Woche später stellte sich kein Erfolg bei den Wuppertalern ein. 0:2 verloren die Bergischen die Partie bei den Amateuren von Mönchengladbach. Aber diese Niederlage konnte die Mannschaft nicht aus der Bahn werfen. Sechs Siege in Folge waren die prompte Antwort des Teams auf das Gladbach-Spiel. Zu einem phantastischen Abschluss dieser Hinrunde 2002/2003 kam die Fortuna aus Düsseldorf an die Wupper. 1500 Fans waren aus der Landeshauptstadt angereist, um den ehemaligen Bundesligisten lautstark zu unterstützen. Der WSV hatte die Spielfreude aus den vergangenen Spielen auch die in diese Partie gerettet und spielte die Düsseldorfer förmlich an die Wand. Mit einem souveränen und leistungsgerechten 6:0 sicherte sich der WSV die Herbstmeisterschaft, die er sich auch bis zur Winterpause nicht mehr nehmen ließ. In der Pause wurde der Vorstand des WSV aktiv, der Manager Olaf Dressel von Borussia Wuppertal abwarb und gleichzeitig eine Zusammenarbeit beider Wuppertaler Klubs einfädelte. .
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