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Die Saison
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Die Saison:.
Nach
nicht geschafftem Aufstieg in die 2. Bundesliga und diversen Querelen
zwischen WSV-Vorstand und Erfolgstrainer Georg Kreß platzte am Zoo die
Bombe. Mit der überraschenden Entlassung von Erfolgstrainer Georg Kreß
übernahm der eigentliche Oberliga-Coach Werner Kasper plötzlich das
Regionalliga-Team.
Prompt startete der WSV-Borussia mit einer
Niederlage gegen den FC St. Pauli in die neue Saison. Außerdem trat nach
diversen Querelen das Vorstandsmitglied Hans-Gerd Krieger zurück. Wer jedoch
dachte nun sei Ruhe beim WSV eingekehrt, sah sich getäuscht.
Nach
Unentschieden gegen Paderborn und Düsseldorf, sowie einer Niederlage gegen
die Amateure von Bor. Dortmund (0:4) fand sich der WSV-Bor. auf dem
vorletzten Platz der Regionalliga wieder. Schnelle wurde für den
ausgeschiedenen H. G. Krieger Dietmar Grabotin als sportlicher Leiter
integriert. Hierauf folgte der 1. Sieg in der Saison mit 2:0 gegen den FC
Chemnitz. Nach Niederlagen gegen den KFC Uerdingen und den Amateuren von
Hertha BSC kündigte WSV-Präsident Friedhelm Runge Änderungen in der
Transferpolitik an. Aus der Gefahrenzone des Abstiegs kam man trotzdem nicht
heraus. Im Gegenteil. Im Dezember 2004 überschlugen sich die Ereignisse.
Nach nur viermonatiger Amtszeit und Nichtakzeptanz beim Publikum wurde
Werner Kasper am 20.12.04 von seinen Ämtern freigestellt. WSV-Präsident
kündigte eine Analyse der aktuellen Lage und evtl. Neuverpflichtungen für
den Rest der Saison an. Ziel, Verhinderung des Abstiegs.
Es kam der
Ex-Profi Uwe Fuchs zum WSV, zusammen mit seinem neuen Co-Trainer Thomas
Stickroth. Womit keiner mehr gerechnet hatte, beide schafften es, den WSV
aus dem Keller der Abstiegskandidaten wieder souverän auf einen 5. Platz in
der Abschlusstabelle zu platzieren. So ganz nebenbei schaffte man es auch,
das Endspiel im ARAG-Pokal zu gewinnen und sich somit für die
DFB-Pokal-Hauptrunde zu qualifizieren. Die Fans waren zum Saisonabschluss
restlos begeistert.
Es folgte ein radikaler Umbruch im Team. Altgediente
durften gehen und es wurde eine völlig verjüngte Truppe auf die Beine
gestellt.
Glückwunsch übrigens nach Wattenscheid, wo der
EX-WSV-Trainer Georg Kreß wieder einmal mit einem Team den Aufstieg in die
Regionalliga-Nord geschafft hatte.
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