Saison 2004 -2005
Trainer:
Georg Kreß / Werner Kasper / Uwe Fuchs
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Die Saison:.

Nach nicht geschafftem Aufstieg in die 2. Bundesliga und diversen Querelen zwischen WSV-Vorstand und Erfolgstrainer Georg Kreß  platzte am Zoo die Bombe. Mit der überraschenden Entlassung von Erfolgstrainer Georg Kreß übernahm der eigentliche Oberliga-Coach Werner Kasper plötzlich das Regionalliga-Team.

Prompt startete der WSV-Borussia mit einer Niederlage gegen den FC St. Pauli in die neue Saison. Außerdem trat nach diversen Querelen das Vorstandsmitglied Hans-Gerd Krieger zurück. Wer jedoch dachte nun sei Ruhe beim WSV eingekehrt, sah sich getäuscht.

Nach Unentschieden gegen Paderborn und Düsseldorf, sowie einer Niederlage gegen die Amateure von Bor. Dortmund (0:4) fand sich der WSV-Bor. auf dem vorletzten Platz der Regionalliga wieder. Schnelle wurde für den ausgeschiedenen H. G. Krieger Dietmar Grabotin als sportlicher Leiter integriert. Hierauf folgte der 1. Sieg in der Saison mit 2:0 gegen den FC Chemnitz.
Nach Niederlagen gegen den KFC Uerdingen und den Amateuren von Hertha BSC kündigte WSV-Präsident Friedhelm Runge Änderungen in der Transferpolitik an. Aus der Gefahrenzone des Abstiegs kam man trotzdem nicht heraus. Im Gegenteil. Im Dezember 2004 überschlugen sich die Ereignisse. Nach nur viermonatiger Amtszeit und Nichtakzeptanz beim Publikum wurde Werner Kasper am 20.12.04 von seinen Ämtern freigestellt. WSV-Präsident kündigte eine Analyse der aktuellen Lage und evtl. Neuverpflichtungen für den Rest der Saison an. Ziel, Verhinderung des Abstiegs.

Es kam der Ex-Profi Uwe Fuchs zum WSV, zusammen mit seinem neuen Co-Trainer Thomas Stickroth. Womit keiner mehr gerechnet hatte, beide schafften es, den WSV aus dem Keller der Abstiegskandidaten wieder souverän auf einen 5. Platz in der Abschlusstabelle zu platzieren. So ganz nebenbei schaffte man es auch, das Endspiel im ARAG-Pokal zu gewinnen und sich somit für die DFB-Pokal-Hauptrunde zu qualifizieren. Die Fans waren zum Saisonabschluss restlos begeistert.

Es folgte ein radikaler Umbruch im Team. Altgediente durften gehen und es wurde eine völlig verjüngte Truppe auf die Beine gestellt.

Glückwunsch übrigens nach Wattenscheid, wo der EX-WSV-Trainer Georg Kreß wieder einmal mit einem Team den Aufstieg in die Regionalliga-Nord geschafft hatte.

 


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