Saison 1973-1974
Trainer: Horst Butz  
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Die Mannschaft: 

Nach dem der WSV in der ersten Bundesligasaison mit Sicherheit eine Bereicherung war so sah das ganze in der zweiten Saison schon alles ganz anders aus. Spiele die vorher nicht verloren gingen, gingen dann jetzt verloren. Die Mannschaft kam zunehmend unter Druck so das es in der Mannschaft mächtig zu kriseln begann. Einzelne Spieler machten sich gegenseitige Vorwürfe. Manni Reichert wurde als neuralgischer Punkt lokalisiert der aber gab zu bedenken "gut mir ist da der ein oder andere Fehler passiert so das mein Gegenspieler Flanken konnte aber es waren eben nur Flanken". Eia Cremer dem wegen einer achtwöchigen Sperre die Bezüge gesperrt wurden, reichte gegen den WSV eine Klage ein. Des weiteren kündigte er seinen laufenden Vertrag, wofür seine Mannschaftskameraden volles Verständnis hatten. Anhand dieser Entwicklung können wir uns mit ein wenig Phantasie ausmalen was da im Kader so los war. Der Verein war bemüht seine Spieler, die alle noch einen Beruf hatten zu entlasten ihren Arbeitstag konnten alle später beginnen. So das sie sich besser ausgeruht auf die Spiele vorbereiten konnten. Es nützte jedoch alles nichts es konnte nur noch ein Wunder retten und dieses Wunder traf ein. In einem Fußball - Krimi gegen den VFB Stuttgart konnte der WSV ein 2:2 herausspielen. So das nicht der WSV sein 2 Liga Paket Schnorren musste. Sondern die Kölner Fortune, für die sich aufgrund des schlechteren Torverhältnisses der Abstieg besiegelte. Danach floss der Sekt in der Wuppertaler Kabine. Aber im Hintergrund zogen schon dunkle Wolken auf.

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Die Saison: 

Wenn einige seiner Kollegen recht behalten hätten, wäre Udo Lattek nicht lange Trainer bei den Münchnern gewesen. Dem Mann fehlt es an Erfahrung', hatten die Experten orakelt, als Lattek am 13. März 1971 das Amt beim FC Bayern übernahm. Am 18. Mai 1974 war Udo Lattek ungekrönter König an der Isar.
Am letzten Spieltag in Mönchengladbach brach eine wahre Gratulations - Welle über die Bayern herein. DFB Präsident Dr. Hermann Gösmann ehrte den bereits feststehenden Deutschen Meister und sprach den ersten offiziellen Glückwunsch zum Europapokal -Triumph aus. Denn keine 24 Stunden vorher hatte der FC Bayern München im Wiederholungsspiel des Landesmeister Finales 4:0 gegen Atletico Madrid gewonnen.
Der erste Triumph eines Deutschen Vereins im Europacup der Meister war perfekt. War's der Schampus oder die schlaflose Siegesnacht? jedenfalls spielten die Bayern auf dem Gladbacher Bökelberg nach der Devise.
Nur keinen Schritt zuviel'. Entsprechend gering war auch die Gegenwehr, als Mönchengladbach zu einem wahren Sturmlauf ansetzte. Fünfmal musste Bayern - Keeper Sepp Maier den Ball aus seinem Tornetz holen, was ihm an diesem Freudentag aber auf gut bayerisch „Wurscht" war.
Weniger egal war's Torjäger Gerd Müller, der bis zur 45. Minute noch alleine die Torschützenliste mit 30 Toren anführte. Doch dann schlug der Gladbacher Jupp Heynckes zum zweitenmal in diesem Spiel zu - und .Kleines dickes Müller' musste auf dem Torjäger - Thron Platz machen.
Die Saison 73/74 hatte am Ende zwei Torschützenkönige. Dabei sorgte am ersten Spieltag ein ganz anderer Spieler für Gesprächsstoff: im Heimspiel des VFB Stuttgart gegen Schalke 04 setzte Hermann Ohlicher den Ball dreimal in die Schalker .Maschen und avancierte zum ersten Top Torjäger.
Doch dann kam Jupp Heynckes, übernahm die Spitzenposition und lieferte sich mit Gerd Müller ab dem elften Spieltag ein spannendes Kopf an Kopf Rennen. War am 34. Spieltag die Meisterschaft bereits entschieden, die Spannung aus dem Topspiel des Tabellenzweiten Gladbach gegen Bayern München raus: Am Tabellenende gab's Abstiegs - Dramatik pur.
Die rote Laterne bereits fest im Griff hatte Hannover 96. Bis zur 81. Spielminute hieß der zweite Absteiger Wuppertaler SV. Die Schützlinge von Trainer Horst Buhtz lagen beim VFB Stuttgart mit 1 :2 zurück. Fortuna Köln schien trotz der 0:4-Schlappe in Offenbach durch einen Punkt Vorsprung gerettet doch neun Minuten vor Schluss schoss Dieter Lömm ganz Wuppertal in einen Freudentaumel.
Lömms Ausgleichstreffer bescherte Wuppertal den Klassenerhalt dank des besseren Torverhältnisses. Fortuna Köln, zum ersten und bis heute zum letzten Mal in der höchsten deutschen Spielklasse, musste in die neugeschaffene Zweite Liga Nord absteigen.
Für Spannung in der Saison 73/74 sorgten auch die Main - Derbys zwischen Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt. Die Eintracht hatte seit dem 5. Juni 1971 eine fast makellose Heimbilanz: in 44 Spielen im Waldstadion waren die Frankfurter nur einmal bezwungen worden, nämlich am 24. Februar '73.
Damals gab es eine 0:3-Schlappe gegen die Offenbacher Kickers. Ansonsten hatte die Eintracht 37 Siege und sechs Unentschieden geschafft. Am 2. März 1974 war der Erzrivale von der anderen Seite des Flusses erneut zu Gast. Frankfurt konnte die 2 :5-Scharte aus der Vorrunde zwar nicht wettmachen, schaffte aber gegen den Angstgegner immerhin ein 2:2.
Die Serie hielt auch in den folgenden fünf Heimspielen. Am Saisonende war die Eintracht die einzige Mannschaft neben Meister Bayern ohne Heim nieder- Lage und qualifizierte sich so für den UEFA-Cup. Doch die Geschichte der Saison 73/74 schrieb der FC Bayern München. Kaum ging der Freudentaumel über die dritte Deutsche Meisterschaft und den Europacup-Sieg der Landesmeister zu Ende, da sorgten 1974 zwei weitere Ereignisse für einen rasenden Pulsschlag der Bayern - Fans: zuerst feierte Franz Beckenbauer seinen persönlichen Hattrick, als der „Kaiser" zum drittenmal zum Fußballer des Jahres gewählt wurde.
Und dann stieg das Top - Ereignis im Münchner 0lympia Stadion: Deutschland wurde durch einen 2:1 Sieg gegen Holland Weltmeister. Sechs Spieler des FC Bayern standen in der Triumph - Elf: Sepp Maier, Paul Breitner, Franz Beckenbauer, Georg „Katsche" Schwarzenbeck, Uli Hoeneß und Gerd Müller.

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Tabelle

1 BAYERN MÜNCHEN 95:53 49 -19
2 M `GLADBACH 93:52 48- 20
3 F .DÜSSELDORF 61:48 41 - 27
4 EINTR .FRANKFURT 63:50 41 - 27
5 1 FC KÖLN 69:56 39 -29
6 KAISERSLAUTERN 80:69 38 -30
7 FC SCHALKE 04 72:68 37 - 31
8 HERTHA BSC 56:60 33 -35
9 VFB STUTTGART 58:57 31 - 37
10 OFFENBACH 56:62 31 - 37
11 WERDER BREMEN 48:56 31 - 37
12 HAMBURGER SV 53:62 31 - 37
13 ROT WEISS ESSEN 56:70 31 - 37
14 VFL BOCHUM 45:57 30 -38
15 MSV DUISBURG 42:56 29 -39
16 WUPPERTALER SV 42:65 25-43
17 FORTUNA KÖLN 46:79 25 -43
18 HANNOVER 96 50:66 22 -46
 

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