Saison 1974-1975
Trainer: Horst Butz / Janos Bedl  
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Die Mannschaft: 

Nach dem der Verein sich noch einmal so eben hatte Retten können wurde er in der Saison 1974-75 wortwörtlich versenkt. 12 Magere Pünktchen und 36 Törchen standen am Saisonende auf der haben Seite des weiteren ein Sieg gegen den Deutschen Meister Bayern München, das war es aber auch schon.
Denn der WSV entwickelte sich in dieser Saison zur Schießbude der Liga. Bereits am fünften Spieltag wurde im Sportmagazin Kicker darauf hingewiesen das die Lage für den WSV immer bedrohlicher wird, es folgte dann noch die Niederlage gegen die Düsseldorfer Fortunen gegen die Bayern konnte dann noch einmal gepunktet werden. Dann knallten die nächsten Bälle ins Wuppertaler Gehäuse und so kam es das dem WSV die Unterstützung von dem eigenen Publikum versagt blieb.
Das ganze gipfelte darin das, dass Wuppertaler Publikum ihre Mannschaft im Spiel gegen den 1FC Köln bereits vor dem Anpfiff aus buhten mit dieser motivationsfördernden Maßnahme wurde dann auch dieses Spiel verloren kurz darauf wurde wie allgemein üblich der Trainer gefeuert.
Doch es ging immer weiter abwärts oder besser gesagt gleich bleibend auf einem Abstiegsplatz. Der Berliner Trainer sprach nach dem Spiel Tennis Borussia Berlin - Wuppertaler SV 0:0 von einer Volksbelustigung die Fußballprofis unwürdig sei. Bei den Wuppertalern sei wenigstens noch ein gewisser Siegeswille wenn auch ein erschreckendes Unvermögen vor dem Gegnerischen Tor zu sehen gewesen sei.
Ja der WSV war wohl im Jahre 1975 in der falschen Liga.


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Die Saison: 

Die Münchner Bayern holten mit Glück zum zweiten Mal den Europapokal der Landesmeister (2:0 gegen Leeds United), Borussia Mönchengladbach mit Glanz den UEFA Pokal (0:0, 5:1 gegen Twente Enschede) und zum dritten Mal in der 75jährigen Vereinsgeschichte die Deutsche Meisterschaft. Doch der Jubel über den Gewinn der beiden begehrten Trophäen war auf dem Bökelberg auch mit Jammer und ein paar Tränen vermischt. Trainer Hennes Weisweiler, mit dessen Namen in den vergangenen elf Jahren Gladbacher Triumphe verbunden waren, nahm beim spanischen Nobelklub FC Barcelona eine neue Herausforderung an. Mit lautstarken Ovationen und Plakaten .Adios Hennes anerkannten die Fans die Verdienste des Ausnahmetrainers, der beim Abschied vor dem letzten Heimspiel gegen Braunschweig seinem Nachfolger Udo Lattek ein bestelltes Feld übergab. Für Lattek war die Erfolgsserie bei den Bayern mit seiner Entlassung abrupt zu Ende. Der Titelverteidiger musste immer wieder Rückschläge einstecken. Als am 28. September 1974 mit dem 0 :2 gegen Schalke nach viereinhalb Jahren mit 73 Heimspielen ohne Niederlage eine unglaubliche Serie riss, war endgültig .Feuer unter dem 0lympiadach. Doch auch Lattek Nachfolger Dettmar Cramer, der schon als US Nationaltrainer im Wort stand und bei den Amerikanern abgelöst werden musste, konnte Münchens Rutsch ins Mittelmaß nicht bremsen. Platz zehn war Bayerns schlechteste Platzierung seit dem Bundesligaeinzug 1965. Allein Gerd Müller hatte in der Spitze mithalten können. Der Bayern-Torjäger stellte beim 5:6 In Düsseldorf einen neuen persönlichen Rekord auf. Drei seiner fünf (!) Tore erzielte er in nur vier Minuten. Freude beim Torjäger, Frust beim Torhüter. Sepp Maier, der später zum Fußballer des Jahres gekürt wurde, kassierte in Düsseldorf in einem Spiel so viele Gegentore wie in sechs Spielen zuvor insgesamt. Trotz seiner sehenswerten Aufholjagd musste sich Gerd Müller (23) aber ebenso wie der Kölner Dieter Müller (24) im Rennen um die Torjägerkrone .Meister Jupp Heynckes (27) geschlagen geben. Ungemein niedergeschlagen waren die Fans des VfB Stuttgart, der erstmals in der Vereinsgeschichte in die Zweitklassigkeit abrutschte. Opfer der Neuerung mit drei Absteigern wurden ebenfalls Aufsteiger Tennis Borussia Berlin und der Wuppertaler SV. Der Rettungsanker, den Stuttgart (Albert Sing für Hermann Eppenhoff) und Wuppertal Janos Bedl für Horst Buhtz) mit einem verzweifelten Trainer Wechsel warfen, fand im Abgrund keinen Halt mehr. Die Plätze des Absteiger-Trios nahmen Hannover 96, Karlsruher SC und Bayer Uerdingen ein. Die Werkself aus Krefeld schaffte zum ersten Mal den Sprung in die Eliteliga als Gruppenzweiter der Zweiten Liga Nord hatte sie sich zuvor nach zwei Entscheidungsspielen gegen den Süd-Zweiten FK Pirmasens (4 :4, 6 :0) durchgesetzt. Werder Bremen blieb mit viel Glück Erstligist Trotz einer schwarzen Serie von 1 :7-Punkten beim Endspurt entging das Team von Trainer Sepp Piontek mit einem hauchdünnen Ein-Punkt-Vorsprung gegenüber Stuttgart dem Abstieg. Niemals besser in der Bundesliga schnitt Hertha BSC ab. Die Berliner wurden Vizemeister mit 4:24-Punkten. Mehr Zähler spielte die Hertha allein 1969/70 ein; doch seinerzeit bescherten 45:23-Punkte nur Rang drei. Frankfurt wurde Dritter, brachte sich durch Unbeständigkeit einmal mehr selbst um alle Titelhoffnungen. Dafür trumpfte die Eintracht abermals mächtig im Pokal auf. Ein Tor von Charly Körbel zum 1:0 gegen den MSV Duisburg reichte, um zum zweiten Mal nach 1974 den DFB-Cup in Empfang zu nehmen. Im Europapokal der Pokalsieger war die Eintracht im Achtelfinale gegen den späteren Cup Sieger Dynamo Kiew (2:3/1:2) ausgeschieden. Dieter Bast ging ebenfalls in die Annalen der 1 2. Bundesligasaison ein. Der Essener markierte am 3. Spieltag beim 4:4 zwischen Rot - Weiß und dem FC Schalke den 11000. Bundesligatreffer. Ein Volltreffer gelang ferner Heinz Aldinger. Der FIFA- Referee aus Waiblingen wurde zum .Schiedsrichter des Jahres gekürt; eine in der Bundesliga bis dahin einmalige Auszeichnung. Mit Hertha BSC Berlin, Eintracht Braunschweig, MSV Duisburg, Tennis Borussia Berlin und Wuppertal gehörten in er Saison 1974/75 fünf Klubs der höchsten Liga an, die später vorübergehend bis in die Oberliga abstiegen.

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Tabelle

1 M GLADBACH 86 : 40 50 - 18
2 HERTHA BSC 61 : 43 44
3 EINTR.FRANKFURT 89 : 49 43 - 25
4 HAMBURGER SV 55 : 38 43 - 25
5 1 FC KÖLN 77 : 51 41 - 27
6 F DÜSSELDORF 66 : 55 41 - 27
7 FC SCHALKE 04 52 : 37 39 - 29
8 OFFENBACH 72 : 62 38 - 30
9 BRAUNSCHWEIG 52 : 42 36 - 42
10 BAYERN MÜNCHEN 57 : 63 34 - 34
11 VFL BOCHUM 53 : 53 33 - 35
12 ROT WEISS ESSEN 56 : 68 32 - 36
13 KAISERSLAUTERN 56 : 55 31 - 37
14 MSV DUISBURG 59 : 57 30 - 38
15 WERDER BREMEN 45 : 69 25 - 43
16 VFB STUTTGART 50 : 79 24 - 44
17 TENNIS BOR 38 : 89 16 - 52
18 Wuppertaler SV 32 : 86 12 - 56
 

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