Die Saison:
Zum
Saison Beginn ging es hoch her ,die Finanzen stimmten nicht der
Lizenzentzug drohte. Das Team das mit einem schlankeren Etat in
die nächste runde gehen wollte und alles ein wenig solider angehen
wollte stand mit dem Rücken zur Wand. Da schlug die Stunde des
Günther Grobbel sein Markenzeichen 250 Pfund Gewicht und er musste
auch noch sehr sympathisch gewesen sein (Zitat "der Kicker)
Dieser Mann setzte für zwei Monate alles daran in dem er mit der
Industrie Geschäftsleuten und wer weiß wo noch mit wem zu konferieren.
Er schaffte es 360000 Mark zusammen zu kratzen, das reichte nicht.
Obwohl auch eine Bürgerinitiative in Sachen Geld unterwegs war
es fehlten immer noch stattliche Summe von 140000 Mark.
Da sprangen in letzter Sekunde Wuppertaler Banken ein, und gaben
eine Bürgschaft für 140000 Mark ab. Herr Grobbel wog jetzt nur
noch 230 Pfund und der Verein war vorerst gerettet.
Es konnten nun die Planungen für die nächste Spielzeit begonnen
werden. Der WSV musste erst einmal mit einer Verletzungsserie
fertig werden. Es lief einmal wieder nicht so wie es hätte laufen
sollen. Denn Wuppertals stärken waren das Konterspiel, und nur
so konnten sie auf der Bielefelder Alm bestehen denn trotz Optischer
Überlegenheit der Bielefelder, konnten die Wuppertaler doch ein
Pünktchen entführen. Mit dem 1:1 konnte Trainer Karl Heinz Feldkamp
bestens leben denn er sagte nach dem Spiel " Ich bin diesmal
sogar mit einem Remis zufrieden.
Die 14000 Zuschauer haben ein großartiges Spiel erlebt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer der die Leistungen
und den Einsatz beider Mannschaften berücksichtigt unzufrieden
von der Alm geht". in dieser Verletzungsmisere forderte das
Wuppertaler Publikum, das Günter Pröpper doch wieder die Nr. 9
tragen solle und das nach dem sie ihn zwei Jahr zuvor mit Schimpf
und Schande von dieser Position vertrieben hatten.
Doch Burdenski winkte ab denn auf der Position des Liberos zeigte
er Leistung was ihm im Angriff auf Dauer sicher nicht gelungen
wäre. Mit der Einstellung gerade der jüngeren Spieler zeigte der
Wuppertaler Trainer sich auch nicht gerade zufrieden.
Es lief erst zum ende der ersten Spielzeit fand der WSV zu seinem
Spiel, so standen den Wuppertalern auch alle Stürmer wieder zur
Verfügung, und es begann eine spannende Rückrunde. Die Mangelnde
Einstellung der zum Saisonbeginn noch gerügten jungen Spieler
waren beseitigt. Der WSV fing noch einmal an in Sachen Aufstieg
zur Fußball Bundesliga ein Wörtchen mitzureden denn nach
einer Beispiellosen Serie von 18 Spielen ohne Niederlage Rangierte
der WSV am Ende der Saison auf dem dritten Tabellenplatz der Aufstieg
wurde denkbar knapp verfehlt.
Nachdem der Aufstieg verpasst war bekam der WSV auch einen
neuen Trainer und dieser Trainer hatte ein nicht einfaches Amt
zu übernehmen nämlich an Herbert Burdenski gemessen zu werden.