Saison 1977-1978
Trainer: Herbert Burdenski / Erhard Ahmann  
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Die Saison: 

 Erhard Ahmann heißt der neue Mann am Ruder er soll das WSV Schiff nach ganz vorne bringen und in den ersten Spielen konnte das Wuppertaler Team überhaupt nicht Überzeugen sondern machte sich eher lächerlich so verabschiedete sich der WSV vom DFB Pokal beim Top Team SC Herford mit einem blamablen 0:3.
Rot Weiss Essen schoss sich gegen die Wuppertaler in einen Spielrausch der WSV verlor mit 0:6 Janos Bedl erklärte nach dem Spiel so schwach hätte ich mir den Wuppertaler SV nicht vorgestellt. Herbert Burdenski und Karl Heinz Feldkamp die auf der Tribüne saßen waren tief enttäuscht Horst Burdenski erklärte nach dem Spiel das in seiner ex Mannschaft eine wesentlich größeres Potential stecke.
Bei den WSV Verantwortlichen bildeten sich langsam aber sicher Sorgenfalten denn statt der Kalkulierten 9500 Zuschauer strömten nur 5000 ins Stadion am Zoo.
Die erhöhten Eintrittspreise und einige enttäuschende Spiele hielten die kritischer gewordenen Wuppertaler Fußballfreunde ab. In 9 Spielen kassierte der WSV 18 Tore und eine Verletzungsserie legte das halbe Team lahm.
Armer Trainer Ahmann er musste in Stiefel des Trainer Burdenskis steigen und diese Stiefel waren eine Nummer zu groß. So schreiben wir dann, "the same old story", der Trainer darf zum Chef aufs Büro. Am nächsten Tag begrüßte ein gewisser Herbert Burdenski, der neue Trainer des WSV, seine neue Mannschaft auf seinem alten Arbeitsplatz. Obwohl Trainer Ahmann ein gutes Training aufgezogen hatte, konnte er seine Spieler nicht von der erdrückenden Nervosität befreien.
Diese Nervosität sorgte schließlich dafür das die Mannschaft nicht mehr als Team, sondern als nervöser Hühnerhaufen auf dem Rasen stand.
Beim ersten Heimspiel wurde Burdenski wie ein König empfangen. Er verneigte sich nach allen Seiten und wurde von 10.400 Zuschauern umjubelt.
Auch eine schöne Peinlichkeit soll nicht unerwähnt bleiben. Der Wuppertaler Spieler Lausen hatte in der Stadionzeitung ein Interview gegeben, in dem er erklärte das er mit Trainer Ahmann so richtig gut zurecht gekommen war. Bei Trainer Burdenski nicht der Fall gewesen war. Das erscheinen des Artikels konnte nicht mehr verhindert werden, weil die Verpflichtung des Herrn Burdenskis zu kurzfristig geschah.
Nach dem ersten Spiel waren alle Beteiligten wieder am Boden der Tatsachen angelangt, die Zuschauer der Trainer und der Vorstand wussten jetzt, warum Münster Tabellenführer war. Mit 2:3 verloren die Rot Blauen und es sollte noch ein hartes Stück Arbeit werden. Doch bereits nach zwei Wochen fing sich das Team langsam wieder und aus den fahrigen Spielern wurde wieder ein Team. Auch gab es einen neuen Präsidenten, für Rolf Schnackenberg, der aus gesundheitlichen Gründen zurück trat, kam Dieter Buchmüller. In der Folgezeit lichtete sich dann auch das Wuppertaler Lazarett und der WSV kam immer besser in Fahrt.
Nachdem dann auch das erste Auswärtsspiel in Wattenscheid gewonnen wurde stand der WSV zu Saisonhalbzeit auf dem 9 Tabellenplatz.
Aber dann kam dann doch erst einmal die ein oder andere Niederlage so das der WSV erneut in eine Krise geriet. Sah es doch noch zur Winterpause so aus als könne der WSV noch in den Aufstiegskampf mit eingreifen. So hatte sich das dann doch sehr schnell erledigt. Die Zuschauer blieben mal wieder aus, und das finanzielle Kartenhaus WSV wankte mal wieder mächtig.
Am Saisonende stand dann auch ein größere Schuldenberg ein neuer Trainer und ein WSV der in Sachen Aufstieg nichts mehr zu sagen hatte.
Mit dieser Hypothek ging der Verein in die neue Saison und es sollte sich noch zeigen wie lange sich dieses, auf so wackeligen Füßen stehende Vereinsgebilde noch halten konnte

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Tabelle

1 Preussen Münster 39:28 28-10
2 Rot Weiss Essen 45:24 25-13
3 Bayer Uerdingen 44:34 24-14
4 Fortuna Köln 41:31 24-14
5 Arminia Bielefeld 36:20 22-16
6 Tennis Borussia Berlin 34:28 22-16
7 SG Wattenscheid 34:29 22-16
8 Hannover 96 31:27 21-17
9 Wuppertaler SV 32:31 21-17
10 Union Solingen 28:28 19-19
11 Alemannia Aachen 30:31 19-19
12 Bayer Leverkusen 25:24 18-20
13 Westfalia Herne 28:30 17-21
14 Arminia Hannover 28:37 17-21
15 Vfl Osnabrück 26:21 15-23
16 Sc Herford 29:33 15-23
17 Osc Bremerhaven 30:48 15-23
18 1.FC Bocholt N 25:35 14-24
19 R W Lüdenscheid  29:41 13-25
20 S W Essen 19:45 9-29
 

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