Saison 1978-1979
Trainer: Bernd Hoss  
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Die Saison: 

In der Saison 1978/79 lief beim WSV nicht so besonders viel zusammen. Die Lizenz machte diesmal nicht soviel Sorgen, denn die Stadt Wuppertal hatte dem WSV 500.000 Mark Altschulden erlassen. Was einige empörte Steuerzahler aufheulen lies.
Es war eher der sportliche Erfolg beziehungsweise
Misserfolg, der dem WSV hart zusetzte. Der langjährige Trainer Horst Burdenski musste erst einmal seinen Trainerstuhl räumen.
Für ihn kam Bernd Hoss, der sich beim KSC hatte die Papiere holen dürfen. Aber auch er konnte einen weiteren Verfall beim WSV nicht verhindern. Der Wuppertaler
Fußballboss Günther Grobbel wetterte nach der 2:4 Niederlage gegen den ETB Schwarz Weiss Essen (trainiert von Dieter Tartemann): " man muss sich schämen, dass man diese Mannschaft kennt.". Damit hatte er auch recht, denn der WSV kam in ernste Abstiegsgefahr und die Oberliga winkte.
Es wurde aber auch schon darüber spekuliert wer zum Saisonende den Verein zu verlassen hätte und wie hoch die Ablösesummen wohl ausfallen würden. Es wurde munter weiter verloren und sportlich gesehen kann
man auch nicht von Höhepunkten des Vereins die Reden.
Der WSV geriet lediglich einmal in die Schlagzeilen, als im Pokalspiel mit Borussia Mönchengladbach Erich Miss mit unserem Bundesberti (Hans Hubert Vogts) so zusammenstieß,
dass sich dieser dabei das Bein brach.
Es wurde Gift und Galle gespuckt (Brutalinski und so) aber unser Erich beteuerte seine Unschuld. Der WSV kündigte an,
dass er am Saisonende einen Schnitt machen wolle, was wohl für die Motivation einiger Spieler sicher nicht so förderlich gewesen sein dürfte. So schleppte sich der WSV bis zum Saisonende dahin und stand am letzten Spieltag auf einem nicht so begehrten Abstiegsplatz. Das letzte rettende Spiel gegen Aachen war verloren und es konnte nur noch ein Wunder retten.
Das Wunder trat ein. Denn der FC St Pauli bekam für die nächste Saison keine Lizenz und so blieb der WSV für ein weiteres Jahr in der zweiten höchsten deutschen Spielklasse. Zum Saisonende kam dann auch der Tag wo "die Säge sägte"
. Der Schnitt wurde getan. Die Westdeutsche Zeitung schrieb am 11.6.79:
"Der nächste bitte! Im Hotel Schwafers in Sonnenborn ging es am Samstag Abend zu wie beim Zahnarzt.". Im Wartezimmer saßen die Spieler des WSV, die nacheinander ins Sprechzimmer gerufen wurden, wo Präsident Dieter Buchmüller und sein Schatzmeister Rolf Dierichs den Spielern ein neues Angebot unterbreitete. Das sah so aus,
dass die Spieler doch einigermaßen geschockt waren. Gehaltskürzungen um bis zu 50% nach dem Motto keine Leistung, kein Geld. Das ließ doch etliche Spieler den Verein verlassen. Probleme hatte der WSV aber weiterhin.

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Tabelle

1 Leverkusen 87:34 59-17
2 Uerdingen 83:44 59-17
3 Münster 59:25 51-25
4 Fort.Köln 84:52 47-21
5 Herne 65:47 43-33
6 ST. Pauli 56:49 43-33
7 Aachen 54:47 40-36
8 Rot Weiss Essen 68:62 39-37
9 Solingen 47:49 39-37
10 Wattenscheid 49:47 36-40
11 TB Berlin 59:61 36-40
12 A Hannover 56:66 36-40
13 Wanne Eickel 66:66 35-41
14 Kiel 40:62 35-41
15 Hannover 96 57:69 34-42
16 Vikt. Köln 53:60 32-44
17 Wuppertaler SV 46:57 30-46
18 VFL Osnabrück 49:71 29-47
19 Lüdenscheid 49:106 22-54
20 W. Berlin 33:87 21-55
 

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