> 1. Spieltag - Fr. 06.08.2010 - 19:30 Uhr <

Wuppertaler SV
1:1
(0:1)

Preußen Münster

Aufstellung     Aufstellung

Samulewicz, Weikl, van den Bergh (66. Ernst), Lorenz, Kastrati, Pagano (81. Haas), Assauer (72. Großkreutz), Moosmayer, Heppke, Zinke, Keita-Ruel
 

    Lenz, Kirsch, Duah, Kühne, Chitsulo, Kara (90. Möllering), Bourgault, Loose (68. Lorenz), Halet, Huckle, Güvenisik
       

Trainer:
Michael Dämgen

    Trainer:
Marc Fascher
       

Kartenspiel

  Zinke, Moosmayer
   .....
  .....

    Kartenspiel

   Kühne, Halet
    .....
    .....

       
Tore:   
  1:1 Weikl (48.)
  .....
  .....
  Tore:     0:1 Güvenisik (10.)
  ....
  .....
       
Schiedsrichter:   Thomas Metzen  
Zuschauer:    6.105

(Bericht: joc)

Ein glückliches Unentschieden...

    
   

Mit Spannung wurde der erste Auftritt des Wuppertaler SV in der Regionalliga-West erwartet. Als Drittliga-Absteiger wurde er auch sofort mit Münster und Verl als potentieller Aufstiegskandidat gehandelt. Diesen Vorschusslorbeeren konnte man am ersten Spieltag aber nicht ganz gerecht werden.

Münster war schon recht frühzeitig durch Güvenisik in der 10. Minute in Führung gegangen und drängte den WSV recht stark in die eigene Hälfte zurück. Gelegentliche Konter der Wuppertaler brachten Luft aber keinen Erfolg. Man hatte da schon seine Zweifel und wartete auf den zweiten Treffer der Münsteraner. Jedoch die Abwehr des WSV stand am heutigen Freitagabend gut und lies bis zur Pause keinen weiteren Treffer zu. Viele Angriffe gingen über die rechte Abwehrseite des WSV, wo van den Bergh heute so seine Probleme hatte. Jedoch  Abwehrchef Stefan Lorenz hielt nach hinten alles sauber. Unermüdlicher Antreiber nach vorn war der alte Fuchs Björn Weikl.

Road Runner Björn Weikl war der Mann des Tages beim Wuppertaler SV.  Durch seinen Treffer in der 48. Minute rettete er dem WSV einen wichtigen Punkt zum Saisonauftakt. Nun kam der Zug so richtig ins Rollen. Der WSV für einige mehr als gefährliche Konter vor das Münsteraner Tor. Zum Pech jedoch ohne Erfolg. Irgendwie riss dann der plötzlich  wieder der Faden und Münster kam besser ins Spiel ohne jedoch den Kasten von Sascha Samulewicz u gefährden.

Redlich und friedlich trennte man sich dann nach 90 Minuten mit einem 1:1 Unentschieden.  Es wird sich zeigen, ob der WSV mit dieser "Youngstertruppe" letztendlich zu den Liga-Favoriten zu zählen ist. Aber eines kann man sagen, verstecken braucht sich der WSV in der Liga nicht.

WSV-Geschäftsführer Achim Weber lag am heutigen Freitag mit seiner Zuschauerprognose ein wenig daneben. Hatte er mit 5.000 Zuschauern gerechnet, wurde er jedoch freudig überrascht mit 6.105. Der neue WSV scheint im Tal angekommen zu sein.