(Bericht: joc)
Ein glückliches Unentschieden...
Mit Spannung wurde
der erste Auftritt des Wuppertaler SV in der
Regionalliga-West erwartet. Als Drittliga-Absteiger
wurde er auch sofort mit Münster und Verl als
potentieller Aufstiegskandidat gehandelt. Diesen
Vorschusslorbeeren konnte man am ersten Spieltag aber
nicht ganz gerecht werden.
Münster war schon
recht frühzeitig durch Güvenisik in der 10. Minute in
Führung gegangen und drängte den WSV recht stark in die
eigene Hälfte zurück. Gelegentliche Konter der
Wuppertaler brachten Luft aber keinen Erfolg. Man hatte
da schon seine Zweifel und wartete auf den zweiten
Treffer der Münsteraner. Jedoch die Abwehr des WSV stand
am heutigen Freitagabend gut und lies bis zur Pause
keinen weiteren Treffer zu. Viele Angriffe gingen über
die rechte Abwehrseite des WSV, wo van den Bergh heute
so seine Probleme hatte. Jedoch Abwehrchef Stefan
Lorenz hielt nach hinten alles sauber. Unermüdlicher
Antreiber nach vorn war der alte Fuchs Björn Weikl.
Road Runner
Björn Weikl
war der Mann des Tages beim
Wuppertaler SV. Durch seinen Treffer in der 48.
Minute rettete er dem WSV einen wichtigen Punkt zum
Saisonauftakt. Nun kam der Zug so richtig ins Rollen.
Der WSV für einige mehr als gefährliche Konter vor das
Münsteraner Tor. Zum Pech jedoch ohne Erfolg. Irgendwie
riss dann der plötzlich wieder der Faden und
Münster kam besser ins Spiel ohne jedoch den Kasten von
Sascha Samulewicz u gefährden.
Redlich und
friedlich trennte man sich dann nach 90 Minuten mit
einem 1:1 Unentschieden. Es wird sich zeigen, ob
der WSV mit dieser "Youngstertruppe" letztendlich zu den
Liga-Favoriten zu zählen ist. Aber eines kann man sagen,
verstecken braucht sich der WSV in der Liga nicht.
WSV-Geschäftsführer
Achim Weber lag am heutigen Freitag mit seiner
Zuschauerprognose ein wenig daneben. Hatte er mit 5.000
Zuschauern gerechnet, wurde er jedoch freudig überrascht
mit 6.105. Der neue WSV scheint im Tal angekommen zu
sein.
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